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Als ich Anita zum ersten Mal sah, war ich erstaunt, dass es so wunderschöne Menschen gab, erst einmal nur von außen betrachtet. Und je länger ich sie kennenlernen durfte, umso mehr staunte ich, denn ihre Schönheit ist gewachsen, ihr Inneres kam immer mehr zum Vorschein.

Ich kann einiges von ihr lernen! Sie war ein Vorbild und dieses Vorbild ist mir zu einer wertvollen Freundin geworden! Sie hat zugehört und mich ermutigt… Ich lese immer wieder gerne ihre Karten, die sie mir in mein Fach gelegt hat… Ihre Liebe zu den Menschen war ein Charakterzug in ihr, der ihre ganze Person ausmachte und von dem ich viel lernen konnte! Morgens hat sie mich immer mit einem Lächeln auf dem Gesicht und einer liebevollen Umarmung gegrüßt! Für sie war es selbstverständlich anderen, und in dem Fall mir, mit viel Liebe zu begegnen.

In den letzten beiden Semestern haben wir uns montags getroffen um gemeinsam mit Julia zu beten, zu reden und uns auszutauschen und gegenseitig zu ermutigen. Die Zeit war einfach nur schön und wir haben viel über 1. Korinther 13 lernen können! Was uns aber am meisten verbunden hat, war die Sorge um, und die Liebe zu unseren Vätern. Unser Gebet war immer, dass Gott Wunder tut in allen drei Familien. Deswegen haben wir jeden Montagmorgen gefastet und viel gebetet! Wir haben uns gewünscht, dass Gott etwas in unseren Vätern bewegt! Jetzt weiß ich, dass die Gebete nicht umsonst waren! Ihren größten Wunsch hat Gott erfüllt und dafür bin ich ihm unendlich dankbar und gleichzeitig hab ich die Hoffnung, dass er noch viel mehr tun wird!

Sie lebte zu Gottes Ehre und sie starb zu Gottes Ehre! Ihr Leben stand unter der Aufsicht Gottes!

Ich bin Gott so unendlich dankbar, diese wunderbare Person kennen zu dürfen!