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Liebe Freunde und Interessenten,

wir durften mit einer Einsatzgruppe aus der Immanuelgemeinde an den ersten grundlegenden Maßnahmen für das neue Projekt in Mdeka, dass in Gedenken an Anita und Rita gegründet wird, teilhaben und wollen euch davon berichten.

In Malawi, einem Land mit anderen Sitten und einer anderen Kultur,  durften wir erleben, dass Gott auch dort derselbe ist.  Wir sind in der dritten Woche unseres Malawi- Aufenthaltes nach Mdeka gefahren um bei der Wasserbohrung für das Projekt dabei zu sein. Wir sind sehr dankbar, dass die Wasserbohrung während unseres Einsatzes stattgefunden hat. Gott hat das möglich gemacht! In Afrika muss man nämlich immer damit rechnen, dass solche großen Vorhaben aufgrund von kleinen, in Deutschland undenkbaren Problemen, scheitern. Die Wasserbohrung wurde während unseres Aufenthaltes zweimal verschoben. Einer der Gründe war, dass die Firma nicht ausreichend Rohre auf Lager hatten und auch Schwierigkeiten hatte sie zu besorgen. Dass die Rohre dann doch noch besorgt werden konnten, sehen wir als Gebetserhörung. Es war sehr interessant zu sehen wie eine Wasserbohrung durchgeführt wird. Nachdem ein Fachmann einige Bodenmessungen macht und mögliche Orte angibt wo man auf Wasser stoßen könnte, wird angefangen zu bohren. Man kann beim ersten Versuch entweder Glück haben und auf Wasser stoßen, oder man muss es anschließend noch an anderen Stellen versuchen. Der erste Anlauf in Mdeka war erfolgreich und es war sehr bewegend zu sehen wie aus der Erde erst nur Schmutz, dann feuchte Erde und am Ende sauberes Wasser hochgespritzt kam. Einer der wichtigsten Schritte auf dem Weg zum Kinderprojekt ist nun erfolgreich getätigt worden. Zum Schutz der Wasserpumpe haben einige Männer aus unserer Gruppe auch die ersten Mauerarbeiten um die Pumpe herum getätigt, damit die vorgefertigte abschließbare Abdeckung auch angebracht werden konnte.

Was uns als Gruppe sehr gefreut hat war, dass man auf dem Grundstück schon die ersten Baumaterialien gesehen hat. Große Steine für das Fundament und Sand wurden schon geliefert und der erste angestellte Arbeiter hat angefangen Bäume zu fällen, sodass dort bald die Mauerarbeiten anfangen können. Während unseres Aufenthaltes wurden auch die ersten selbstgebrannten Steine auf das Projekt gebracht. Weil die Afrikaner die Steine selber formen und brennen, sind  sie nur zu bestimmten Jahreszeiten erhältlich.

Am zweiten Tag unseres Aufenthaltes in Mdeka durften wir auch den Architekten kennenlernen. Er hat das Projekt voller Liebe und tollen Ideen geplant und man hat gesehen, dass er sich freut mit seinen Fähigkeiten an diesem Projekt  mitwirken zu können. Er hat bei der Vermessung des Grundstücks geholfen und einen Mitarbeiter aus dem Gründungsteam schon ganz in die Pläne hineingenommen.

Seit Anfang Juni ist der erste Mitarbeiter des Gründungsteams in Malawi. Nach der Einarbeitung, in dem größten bestehenden Kinderdorf, wird er die Arbeit in Mdeka starten. Im Herbst werden dann drei weitere Mitarbeiter folgen, die für ein Jahr ihre Zeit und Energie für Jesus einsetzen und in diesem Projekt mitwirken. Wir freuen uns sehr über dieses Team und wollen alle Leser dieser Seite bitten diese vier junge Menschen (Thomas, Johanna, Annika und Anatol) in das tägliche Gebet mit einzuschließen.

Wer noch mehr über die Fortschritte im neuen Projekt erfahren möchte, der kann unter www.ausliebezujesus.de direkt aus Malawi Informationen erhalten.

Vielen Dank für euer großes Interesse und jegliche Unterstützung. Wir wünschen euch den guten Segen unseres großen Gottes.

Im Anhang sehen sie eine Bilderreihe, die es sehr anschaulich macht, wie die Wasserbohrung vor Ort statt gefunden hat.