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..6 Monate sind vergangen und noch immer ist die Frage nach dem „warum“ nicht beantwortet. Ich vermisse dich. Jeden Tag mehr. Noch immer ist er ganz weit weg: Der Gedanke, dass du nie wieder auf dieser Erde sein wirst. Der Schmerz und das Verlangen dich in den Arm zu nehmen wird schlimmer und immer mehr. Jeden Abend liege ich weinend im Bett und frage mich: „Wie sollen wir das aushalten?“ Wie sollen wir diesen Schmerz, der jeden Tag zunimmt, ertragen? Ich frage jeden Tag nach dem Sinn. Wieso musste es so kommen? Wieso du? Meine liebste und einzige Schwester! Trauer, Wut und Ratlosigkeit sind jeden Tag mehr in meinen Gedanken verbreitet. Ich vermisse dich so sehr … Du fehlst mir. Es ist unvorstellbar, dass ich mein Leben einfach weiter leben soll. Ich weiß es muss weitergehen und doch…

Diese Leere… etwas fehlt. Wo bist du? Kennst du mich noch? Denkst du an mich? Die Weihnachtstage sind vorbei. Das erste Weihnachten ohne dich. Es wird nie wieder so sein wie früher. Ich möchte gar nicht an die nächsten Feiertage und Geburtstage denken, wo du überall fehlen wirst. Ein Platz wird leer sein. Du bist unersetzbar. Meine liebe Schwester… Ich vermisse dich. Bitte vergess mich nicht. Mir fehlen unsere Gespräche, unsere Späße. Es fehlt mir einfach, Zeit mit dir zu verbringen. Deine Anrufe, deine E-mails und deine Sms, wo du mir immer geschrieben hast, wie lieb du mich hast. Ich hoffe, wir werden uns bald wiedersehen.

Ich liebe dich … deine kleine Schwester Kristin.