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erika1Wie schon so oft bin ich mal wieder am Anfang des Geschehens: Rita und Anita wurden im Jemen entführt. Weiter geht es nicht. Wir haben zwar einen Ort auf dem Friedhof, den wir besuchen, aber es ist nicht endgültig. Vielleicht schenkt es mir Gott als einen großartigen Trost. Es ist nur vorübergehend.

Ich schaue oft in die Wolken und sehe eure lachenden Gesichter. Wir vermissen euch sehr, jeder auf seine Art. Wenn es Lorena überkommt, dann will sie so wie Rita und Anita in der Bibel lesen, sich Notizen machen und so lieb sein, wie sie es waren. Vor kurzem hat Johannes einen Brief von Rita gefunden, der liebevoll an die „Tintenfische“ gerichtet wurde. Ich bete und hoffe so sehr, dass eure „Tintenfische, kleine, lustige Chaoten und Mäuschen“, wie ihr sie immer genannt habt, euer Christsein zum Vorbild nehmen und Jesus von Herzen nachfolgen. Gerne würde ich mit euch reden, viele geistliche Dinge durchsprechen, mit euch lachen und einfach ganz doll drücken.

Ja, der Himmel ist mir um einiges näher geworden. Ihr habt es vorgelebt, Jesus von ganzem Herzen lieben und daraus ist eure Liebe zu den Menschen entsprungen.

Spuren der Liebe habt ihr hinterlassen.

Wie freue ich mich auf den Augenblick, wenn wir gemeinsam unseren Erlöser in Vollkommenheit anbeten werden. Auf Wiedersehen. Eure T. Erika

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