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Wie kann aus einem Massaker im Jemen ein Kinderdorf in Afrika werden? Eine Antwort gibt die Lebensgeschichte der beiden Bibelschülerinnen Anita und Rita, die im Juni 2009 im Nordjemen entführt und ermordet wurden.

Anita und Rita

Vom Leben und Sterben

zweier Bibelschülerinnen

Ein Film von Joachim Auch

Auf Bibel TV am:

Samstag, 2. April, 19.00 Uhr

Freitag, 22. April, 21.45 Uhr

Montag, 25. April, 16.15 Uhr

Im Internet unter

www.bibeltv.de zu den obigen Zeiten als Livestream

oder in der Bibel-TV-Mediathek auf Abruf

http://www.bibeltv.de/mediathek.html

Oder wenn’s gar nicht anders geht als DVD

bei mir.

Über Rückmeldungen würde ich mich freuen.

Liebe Grüße in die weite Runde

Joachim Auch

Email joachimauch@t-online.de

Glocken

Diesen Brief im Original lesen.

An unsere lieben Freunde, Verwandte, liebe Gemeinde und alle, die uns selbstlos unterstützen, trösten, tragen und unermüdlich beten.

Das Jahr 2009 hat sich in unsere Herzen eingebrannt.

Nie mehr wird es sein, wie es einmal war. Wir gehen einen sehr schweren Weg. Der Verlust unserer lieben Anita und Rita schmerzt uns so sehr, dass wir es kaAnita und Ritaum ertragen können. Aber Gott begegnet uns jeden Tag durch Menschen, wie EUCH. IHR alle seid mit uns ein Stück des Weges mitgegangen und tut es immer noch.

Vielen Dank dafür.

Wir gehen mit schwerem Herzen auf das Weihnachtsfest zu, aber weil uns Weihnachten mehr bedeutet, als nur ein Familienfest, wird es für uns nicht ausfallen.

Gott wurde Mensch, um uns ganz nah zu sein, um uns zu verstehen und uns eine ewigkeits- Perspektive zu geben. Das ist unser Trost und Hoffnung.

In diesem Sinne wünschen wir euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest und Gottes Segen im Neuen Jahr.

Wir haben euch sehr lieb.

Nie mehr wird es sein, wie es einmal war. Wir gehen einen sehr schweren Weg. Der Verlust unserer lieben Anita und Rita schmerzt uns so sehr, dass wir es kaum ertragen können. Aber Gott begegnet uns jeden Tag durch Menschen, wie EUCH. IHR alle seid mit uns ein Stück des Weges mitgegangen und tut es immer noch.

Ich würde mich riesig freuen, wenn Gott mit mir vorhat ein Kinderdorf zu gründen, wo die Kinder Liebe und all das bekommen, was ihnen nie gegeben wurde. (Anita)

Diese Worte habe ich nicht nur in den Briefen von Anita gelesen, sondern auch immer wieder aus ihrem Mund gehört. Ihre Freunde und Familie haben ihr brennendes Herz für Afrika nicht übersehen und überhören können.

Anita verbrachte ungefähr 13 Monate ihres Lebens in Malawi und Mosambik und hat durch ihre liebevolle aufmerksame Art nicht nur die Herzen der Kinder, sondern auch der Mitarbeiter erreicht.

Sie hat ihr Leben immer wieder aufs neue Gott zur Verfügung gestellt und ist ihm bedingungslos gefolgt. Ihr Gebet und Wunsch war, dass Gott durch ihr Leben verherrlicht wird. In einem Brief aus der Zeit in Malawi schrieb sie mir:

Wenn man Gott alles hingibt, dann kann er aus den Bruchstücken unseres Lebens etwas wunderbares formen und uns gebrauchen für sein Reich. Ich wünsche mir so sehr, dass Gott mich ganz hinnimmt und gebraucht. Dort, wo er mich haben will.

Auch Rita hat ihr Leben ganz unter Gottes Führung gestellt. In einem Tagebucheintrag ist zu lesen:

“Lukas 5,28- Und er verließ alles, stand auf und folgte ihm nach“ .Ich bin als Diener Gottes berufen! Herr ich will dir dienen mein Leben lang. Deshalb sollst du das Zentrum sein, du bist mein Gott, mein Vater. Jesus dir nach, weil du rufst. Dir folgen, weil du bist der du bist!

Anita und Rita haben den Dienst für Gott von ganzem Herzen gemacht und ihre Liebe an die Menschen in ihrer Umgebung verschenkt. Sie konnten über die Not der Menschen nicht hinwegsehen, sondern haben mit ihren Begabungen und Fähigkeiten Gott und den Menschen gedient.

Aus einem Brief von Anita geht hervor, wie sehr sie die Arbeit mit Waisenkindern erfüllt und begeistert hat:

Es ist eine wunderbare Zeit und es ist für mich immer wieder eine Bestätigung, dass ich mir eine Arbeit mit Waisenkindern in Zukunft wünsche, wenn es Gottes Plan mit mir ist. Es erfüllt mich mit so viel Zufriedenheit und Freude, wenn ich mit den Kindern zusammen bin.

Zur Arbeit mit den Kindern schrieb sie:

Ich glaube ich verwöhne sie manchmal ganz schön, aber das mache ich soo gerne. Es gibt für mich nichts schöneres hier als den Kindern Liebe zu geben durch Aufmerksamkeit, Zeit, Umarmungen und vielem mehr. [...] Es sind die Begegnungen mit den Kindern, die mir immer so viel Freude geben. Es sind so viele Schätze hier um mich herum.

Anita und Rita haben auch bei Problemen und während schwierigen Zeiten ihren Blick auf Gott gerichtet und ihm vertraut. Anita schrieb:

…aber Gott in seiner Gnade hebt mich auf und möchte mir helfen danach zu Leben, was er in seinem Wort sagt: „Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.“ 1.Joh. 4.19 Es ist schön, dass Gott alle Dinge, auch die für uns so schlechten, für etwas Gutes gebrauchen kann, wenn wir ihn ans Steuerrad lassen. Er ist der beste Fahrer, wo man sich sicher fühlen kann und weiß, dass man am richtigen Ziel ankommt.

Anita und Rita haben Gott ans Steuer ihres Lebens gelassen und Gott hat sie an ihr Ziel gebracht. Auch wenn wir die geschehenen Ereignisse nicht verstehen können, sollten wir Gott vertrauen, dass er aus den für uns so unverständlichen Dingen etwas unerdenklich Schönes machen kann. Sie haben ihr Leben dem Willen Gottes unterstellt und ihm vertraut. Lassen wir uns durch ihr Beispiel motivieren und unser Leben ganz unter seinen Willen stellen. Er ist es wert!

Mit Gott, für Gott und zu seiner Ehre zu leben ist doch das Schönste, was es gibt auf dieser Welt. Wie schön zu wissen, dass er immer da ist. (Anita)

Mit Gott, für Gott und zu seiner Ehre soll auch das neue Kinderdort in Malawi in Gedenken an Anita und Rita entstehen. Durch ihr aufopferndes Leben legten sie den Grundstein für ein neues Zuhause – ein neues Zuhause für Waisenkinder. Die Vorbereitungen für dieses Projekt, das durch ICW geleitet wird, laufen schon seit einiger Zeit auf Hochtouren. Sobald alle Mitarbeiter für dieses Kinderdorf von Gott ausgewählt, die nötigen Gebäude errichtet sind und ER sein Startzeichen gibt, wird dieser Ort ein neues Zuhause für die Waisenkinder Malawis. Das Ziel ist nicht nur, dass die körperlichen Bedürfnisse der Kinder gestillt werden und sie eine Unterkunft haben, sondern vielmehr, dass sie durch die Zuwendung und Liebe auf Gott hingewiesen werden und seine verändernde Kraft in ihrem eigenen Leben erfahren.

Diese Arbeit soll voll unter Gottes Segen stehen und deshalb beten wir für die Vorbereitungen und alle Mitwirkenden dieses Projektes und für Weisheit für die noch anstehenden Entscheidungen. Wir vertrauen darauf, dass Gott die Kinder in Malawi vorbereitet und treue Mitarbeiter schenkt. Mögen durch dieses Projekt viele Kinder in Malawi Gottes Liebe erfahren und viele Herzen durch diese Arbeit angesprochen werden.

Alles soll zur Ehre Gottes geschehen!

Spendenkonto:
Sparkasse Gifhorn-Wolfsburg
Immanuelgemeinde Wolfsburg
Kto.Nr. 026700336
BLZ 26951311
WICHTIG: Verwendungszweck: Projekt Anita und Rita

Seesterne retten

Ein furchtbarer Sturm kam auf. Der Orkan tobte. Das Meer wurde aufgewühlt und meterhohe Wellen brachen sich ohrenbetäubend laut am Strand.

Nachdem das Unwetter langsam nachließ, klarte der Himmel wieder auf. Am Strand lagen aber unzählige von Seesternen, die von der Strömung an den Strand geworfen waren.

Ein kleiner Junge lief am Strand entlang, nahm behutsam Seestern für Seestern in die Hand und warf sie zurück ins Meer.

Da kam ein Mann vorbei. Er ging zu dem Jungen und sagte: “Du dummer Junge! Was du da machst ist vollkommen sinnlos. Siehst du nicht, dass der ganze Strand voll von Seesternen ist? Die kannst du nie alle zurück ins Meer werfen! Was du da tust, ändert nicht das Geringste!”

Der Junge schaute den Mann einen Moment lang an. Dann ging er zu dem nächsten Seestern, hob ihn behutsam vom Boden auf und warf ihn ins Meer. Zu dem Mann sagte er: “Für ihn wird es etwas ändern!”