Neueste Infos


Der direkte Kartenvorverkauf findet im Café Auszeit der Immanuelgemeinde Wolfsburg an folgenden Tagen  statt:

Montag 17:00 Uhr-19:00 Uhr
Mittwoch 17:00 Uhr-19:00 Uhr
Samstag 9:00 Uhr-11:00 Uhr und 18:00 Uhr-21:00 Uhr
Sonntag 12:00 Uhr-13:00 Uhr und 17:00 Uhr-22:00 Uhr


Denkmalplatz in Brake

Die Quittenfrüchte

Liebe Familie, liebe Freunde, liebe Leser unserer Home Page!

Es ist schon etwas länger her, seit wir über uns als Familien berichtet haben. Sie haben uns wissen lassen, dass immer noch Interesse an der Home Page besteht und deshalb werden wir sehr gerne euch weiterhin auf dem Laufenden halten.

Der Alltag hat uns längst eingeholt und das ist das Schwere. Gottes Treue und die Treue vieler Menschen, die noch immer geduldig mit uns den Weg gehen, machen alles erträglicher. Wir  erleben auch wahre Wunder, die uns staunen lassen.

So ungewöhnlich, wie die Quittenbäumchen am Denkmalplatz in Brake schon im ersten Jahr der Pflanzzeit  Früchte tragen, genauso  ungewöhnlich ist es, dass Maria und ich Ende November nach Malawi fliegen, um bei der Einweihung des Kinderdorfes “AUS LIEBE ZU JESUS” dabei zu sein.  Das sind für uns Wunder, hinter denen Gott steht. Wir danken  Ihm und allen lieben Menschen, die es möglich gemacht haben!

Das Projekt wächst...

und wächst...

Einen ausführlichen Bericht gibt es nach unserer Rückkehr aus Malawi. Gott segne euch!


Mein zweiter Geburtstag an dem du nicht da sein konntest. Es schien, als ob jeder da gewesen ist. Aber die ganze zeit warte ich. Ein Platz ist leer. Du fehlst mir so…

Die Frage nach dem ,,warum,, reduziert sich nicht. Die Sehnsucht nach dir wird immer größer und größer. Ich habe das Gefühl du kommst bald wieder. Deine Reise ist bald zu Ende und ich kann dich wieder in den Arm nehmen, doch dann jeden Tag zurück in die Realität geholt zu werden, ist das schlimmste Gefühl. Zu wissen einen geliebten Menschen auf dieser Erde nie wieder bei sich haben zu können. Ich habe Angst vor diesem Gedanken. Ich habe Angst, du kennst mich nicht mehr. Wo bist du ? Ich möchte nur einmal von dir träumen. Ich möchte nur wissen das es dir gut geht. Der Schmerz hört nicht auf. Es ist so schwer zu ertragen. Ich habe so viele Gedanken, sorgen und Ängste die ich dir gerne erzählen würde. Ich vermisse dich so sehr.  Meine Gedanken sind bei dir…

Deine Schwester Kristin

Viele fragen uns, ob  der Schmerzt nach dem ersten Trauerjahr abnimmt. Gerne würden wir mit einem „JA“ antworten. Aber so ist es nicht. Je mehr Zeit vergeht, umso mehr steigt unsere Sehnsucht nach Anita und Rita. Sie fehlen uns so sehr, dass oft nichts diese Sehnsucht stillen kann. Viele Fragen Quälen noch, die uns keiner beantworten kann. Es sind so viele alltägliche Dinge, mit denen man fertig werden muss. Es sind viele schöne Erinnerungen, die gleichzeitig so schmerzhaft sind. Oft denkt man, die Familie ist zusammen gewachsen. Sogleich kommen wieder Zeiten, wo jeder  nur für sich grübelt und trauert und wir hilflos warten, bis es wieder besser wird. So sieht die Realität aus, man kann nichts schön reden. Aber, es gibt ein positives ABER. Da ist Gott, unser himmlischer Vater und Tröster. Wenn wir unseren Herrn nicht an unserer Seite hätten, wäre die Last nicht zu tragen. Danke, Jesus, danke für jeden Tag, an dem du uns trägst, begleitest und hilfst einen Schritt vor den anderen zu setzen. Dich beten wir an, weil du unser König und Schöpfer bist.

Maria  und ich (Mütter von Rita und Anita) waren im Juni, dieses Jahres in Brake zu einer Frauenfreizeit. Wir erlebten  eine wunderbare, erholsame Zeit. Was uns sehr bewegt und erfreut hat, ist ein wunderschöner Gedenkplatz, den die Bibelschule Brake gestaltet hat im Andenken an Anita und Rita. Wir durften am 12. Juni, zum Jahrestag, bei der Einweihung des besonderen Ortes dabei sein, wo zwei Quittenbäumchen eingepflanzt wurden. An dieser Stelle vielen Dank an alle, die es möglich gemacht haben, die mit ihrer Kreativität, viel Fleiß und besonders mit viel Herz und Liebe dazu beigetragen haben. Es war sehr, sehr bewegend, emotional und gesegnet.

Danke allen, die immer noch beten und an uns denken.

Die unten aufgeführten Bilder sind vom 12. Juni 2010 in Brake.

Liebe Freunde!

Seit unserem letzten Bericht hat sich im neuen Projekt so einiges getan.  Gott ist treu und das erlebt Thomas, unser Missionar vor Ort, jeden Tag. Wir wollen euch gerne auf dem Laufenden halten. Die folgenden Bilder zeigen, wie schnell das Projekt in Afrika wächst. Wir sehnen schon den Tag herbei, an dem die ersten Kinder ins Dorf einziehen.

Liebe Freunde und Interessenten,

wir durften mit einer Einsatzgruppe aus der Immanuelgemeinde an den ersten grundlegenden Maßnahmen für das neue Projekt in Mdeka, dass in Gedenken an Anita und Rita gegründet wird, teilhaben und wollen euch davon berichten.

In Malawi, einem Land mit anderen Sitten und einer anderen Kultur,  durften wir erleben, dass Gott auch dort derselbe ist.  Wir sind in der dritten Woche unseres Malawi- Aufenthaltes nach Mdeka gefahren um bei der Wasserbohrung für das Projekt dabei zu sein. Wir sind sehr dankbar, dass die Wasserbohrung während unseres Einsatzes stattgefunden hat. Gott hat das möglich gemacht! In Afrika muss man nämlich immer damit rechnen, dass solche großen Vorhaben aufgrund von kleinen, in Deutschland undenkbaren Problemen, scheitern. Die Wasserbohrung wurde während unseres Aufenthaltes zweimal verschoben. Einer der Gründe war, dass die Firma nicht ausreichend Rohre auf Lager hatten und auch Schwierigkeiten hatte sie zu besorgen. Dass die Rohre dann doch noch besorgt werden konnten, sehen wir als Gebetserhörung. Es war sehr interessant zu sehen wie eine Wasserbohrung durchgeführt wird. Nachdem ein Fachmann einige Bodenmessungen macht und mögliche Orte angibt wo man auf Wasser stoßen könnte, wird angefangen zu bohren. Man kann beim ersten Versuch entweder Glück haben und auf Wasser stoßen, oder man muss es anschließend noch an anderen Stellen versuchen. Der erste Anlauf in Mdeka war erfolgreich und es war sehr bewegend zu sehen wie aus der Erde erst nur Schmutz, dann feuchte Erde und am Ende sauberes Wasser hochgespritzt kam. Einer der wichtigsten Schritte auf dem Weg zum Kinderprojekt ist nun erfolgreich getätigt worden. Zum Schutz der Wasserpumpe haben einige Männer aus unserer Gruppe auch die ersten Mauerarbeiten um die Pumpe herum getätigt, damit die vorgefertigte abschließbare Abdeckung auch angebracht werden konnte.

Was uns als Gruppe sehr gefreut hat war, dass man auf dem Grundstück schon die ersten Baumaterialien gesehen hat. Große Steine für das Fundament und Sand wurden schon geliefert und der erste angestellte Arbeiter hat angefangen Bäume zu fällen, sodass dort bald die Mauerarbeiten anfangen können. Während unseres Aufenthaltes wurden auch die ersten selbstgebrannten Steine auf das Projekt gebracht. Weil die Afrikaner die Steine selber formen und brennen, sind  sie nur zu bestimmten Jahreszeiten erhältlich.

Am zweiten Tag unseres Aufenthaltes in Mdeka durften wir auch den Architekten kennenlernen. Er hat das Projekt voller Liebe und tollen Ideen geplant und man hat gesehen, dass er sich freut mit seinen Fähigkeiten an diesem Projekt  mitwirken zu können. Er hat bei der Vermessung des Grundstücks geholfen und einen Mitarbeiter aus dem Gründungsteam schon ganz in die Pläne hineingenommen.

Seit Anfang Juni ist der erste Mitarbeiter des Gründungsteams in Malawi. Nach der Einarbeitung, in dem größten bestehenden Kinderdorf, wird er die Arbeit in Mdeka starten. Im Herbst werden dann drei weitere Mitarbeiter folgen, die für ein Jahr ihre Zeit und Energie für Jesus einsetzen und in diesem Projekt mitwirken. Wir freuen uns sehr über dieses Team und wollen alle Leser dieser Seite bitten diese vier junge Menschen (Thomas, Johanna, Annika und Anatol) in das tägliche Gebet mit einzuschließen.

Wer noch mehr über die Fortschritte im neuen Projekt erfahren möchte, der kann unter www.ausliebezujesus.de direkt aus Malawi Informationen erhalten.

Vielen Dank für euer großes Interesse und jegliche Unterstützung. Wir wünschen euch den guten Segen unseres großen Gottes.

Im Anhang sehen sie eine Bilderreihe, die es sehr anschaulich macht, wie die Wasserbohrung vor Ort statt gefunden hat.